HERZKRANKHEITEN (KARDIOLOGIE)

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News und aktuelle Informationen zum Themenkomplex Herz-Kreislauferkrankungen

 

Herzinfarkte Vorbeugung/ Prophylaxe: Dramatische Folgen für das Gesundheitswesen und für die einzelnen Betroffenen    

Herzinfarkte gehören weltweit zu den häufigsten und gefährlichsten Krankheiten überhaupt. Die Bemühungen um eine Herzinfarkt-Vorbeugung /Prophylaxe ist daher sehr wichtig. Obgleich die moderne Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK) sowie des akuten Herzinfarkts dazu geführt haben, dass die Mehrzahl aller Herzinfarktpatienten das Krankenhaus nach dem ersten Infarkt lebend verlassen, sind die Langzeitaussichten nach wie vor düster. Wird ein Herzinfarkt überlebt, stellt sich oft Monate bis Jahre danach eine schwere Herzinsuffizienz ein, die die Lebensqualität dramatisch verschlechtert. Die Sterblichkeit ist ähnlich hoch wie bei bestimmten Krebsarten. Hier kann die kombinierte Behandlung mit einem ACE-Hemmer,  einem Betablocker  und einem harntreibendem Mittel (Diuretikum) helfen, die Prognose deutlich zu verbessern.

Da in den meisten industrialisierten Ländern rund 50% der Bevölkerung an Herzinfarkt und Schlaganfall sterben, sind die Bekämpfung der etablierten Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes)  sowie die entwickelten Strategien der Herzinfarkt-Vorbeugung von sehr großer  humanitärer, medizinischer und ökonomischer Bedeutung.  

Herzinfarkt-Prophylaxe (Herzinfarkt-Vorbeugung): In letzter Zeit haben zahlreiche qualitativ hochwertige wissenschaftliche Studien gezeigt, dass sich das Herz-Kreislaufrisiko mit vertretbarem Aufwand deutlich senken lässt. Unter anderem wurde gut belegt, dass sich über eine gesunde Ernährung eine überraschend deutliche Risikominderung erreichen lässt: die traditionelle Mittelmeerdiät, regelmäßiger Fischkonsum und eine konsequent durchgeführte fettarme vegetarische Diät können Herzinfarkte wirksam verhindern.

Durch die regelmäßige Einnahme eines Blutfettsenkers aus der Wirkstoff-Familie der Statine (populäre Blutfettsenker) lässt sich das Herzrisiko bei bestimmten Patientengruppen ebenfalls  positiv beeinflussen. Wirkstoffe aus der Gruppe der Statine sind für jene Patienten geeignet, die bereits einen Herzinfarkt hatten (sog. sekundäre Prophylaxe).

Zahlreiche Therapiestudien haben außerdem eindeutig belegt, dass die Senkung eines erhöhten Blutdrucks (Hypertonie) das individuelle Herzinfarkt-Risiko nahezu normalisiert.

Einen geradezu revolutionären Ansatz für eine wirksame Bekämpfung des Herztodes präsentierten schon vor Jahren britische Wissenschaftler: durch die Verordnung der aus verschiedenen Wirkstoffen zusammengesetzten "Polypill / Multipill " (unter anderem auch Aspirin) an alle  Männer über 55 kann das Sterberisiko aufgrund von Herzinfarkt und Schlaganfall wahrscheinlich um über 80% gesenkt werden. Dadurch ließen sich weltweit pro Jahr einige 100.000 Menschenleben retten.

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Aktuelle Informationen rund um den Themenkomplex
Herz-Kreislaufkrankheiten

Das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 wählt die hier publizierten Nachrichten sorgfältig und mit ärztlichem Sachverstand  aus der schier unüberschaubaren Menge der in renommierten Fachzeitschriften veröffentlichten Meldungen zum Thema Herzkrankheiten aus. Werbende Beiträge werden als solche gekennzeichnet.


Aktualisiert: 23.10.14, Uhrzeit: 01.51 ssi


Venenthrombose

Ärzte positiv überrascht:  das hohe Rückfall-Risiko konnte durch eine Aspirin-Therapie um mehr als ein Drittel vermindert werden.

Eine erste, nicht durch äußerliche Umstände provozierte Venenthrombose wird im Regelfall mit einem blutverdünnenden Medikament behandelt. Doch die Ärzte fragen sich, welche Rolle dabei das preisgünstige Aspirin spielen kann?

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Quelle: Circulation 2014

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Krampfadern (Varikosis)

Welche Therapiemethode ist für die Behandlung eines Krampfader-Leidens am besten geeignet? In dieser Frage scheiden sich die Geister. Zur Auswahl stehen unter anderem die chirurgische Entfernung der erweiterten Venen - die meist an den Unterschenkeln gefunden werden - die Verödung mit Laser-Strahlen oder die Verödung mit einem Schaumgemisch aus einem Medikament und Luft.  

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Quelle: New England Journal of Medicine 2014

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Gesunde Ernährung contra Herzkrankheiten

Herzinfarkt Prophylaxe durch gesunde Ernährung: welche Diät ist die richtige für Ihr Herz ?



Sowohl  fett-, als auch kohlehydratarmen Diäten haben  unter Ärzten, Ernährungsberatern  und medizinischen Laien ihre überzeugte, zum Teil geradezu fanatische  Anhängerschaft. Doch wer hat recht? 

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Quelle: Annals of Internal Medicine
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Herzinfarkt-Prophylaxe

Es ist unbestritten, dass ein bestehender hoher Blutdruck (Hypertonie)  das Herz-Kreislaufrisiko deutlich erhöht - also der Gesundheit schadet.

Doch ab welchem Blutdruckwert müssen Medikamente eingenommen werden? Ein milder Bluthochdruck wird nämlich nach Meinung erfahrener Experten besser durch Änderungen des Lebensstils behandelt.

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Quelle: youTube und British Medical Journal

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Herzinfarkt-Prophylaxe

Kochsalz in der Nahrung: zu viel oder zu wenig salzen?  Beides ist offenbar für die Gesundheit schädlich!

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Quelle: New England Journal of Medicine 2014

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Herzkrankheiten

Herzrhythmusstörungen: innovative Technologie wird entwickelt

Herzschrittmacher ohne Batterie: Möglicherweise wird es in naher Zukunft Herzschrittmacher geben, die ganz ohne Batterie auskommen. Dieser neue Schrittmacher basiert auf der seit Jahrzehnten bewährten Mechanik einer sich automatisch aufziehenden Uhr. Sollte diese Neuentwicklung Marktreife erlangen, so könnten in Zukunft Batteriewechsel-OP´s überflüssig werden.

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Quelle: Spiegel online

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Herzinfarkt-Prophylaxe: Sekundärprävention

Polypill erhöht bei Herzinfarkt-Patienten die Therapietreue (Compliance)

Nach einem ersten Herzinfarkt setzt oft eine relativ aufwändige Therapie ein, bei der die betroffenen Patienten mehrere Medikamente einnehmen müssen.  Diese relativ komplizierten ärztlichen Anordnungen führen erfahrungsgemäß dazu, dass insbesondere viele jüngere Patienten den Anordnungen der Ärzte nicht folgen.
Um dieses Problem abzumildern oder gar zu lösen, entwickelten die Kardiologen bereits vor einigen Jahren die sog. Polypill, bei der eine einzige Tablette alle benötigten Medikamente  enthält.

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Quelle: J Am Coll Cardiol. 2014 Aug 29. pii: S0735-1097(14)05941-5. doi: 10.1016/j.jacc.2014.08.021. [Epub ahead of print]

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Herzinfarkt-Vorbeugung mit B-Vitamin

Vitamin Niacin (Vitamin PP) enttäuscht Ärzte abermals

Das Vitamin Niacin (Nikotinsäure) aus der Gruppe der B-Vitamine erwies sich in einer wissenschaftlichen Untersuchung als nicht geeignet,  um ein erhöhtes Herz-Kreislaufrisiko abzusenken.

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Quelle: New England Journal

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Herzinfarkt Prophylaxe

Nicht jeder hohe Blutdruck ist ein therapiebedürftiger Bluthochdruck (Hypertonie).   Spezielle Messungen wie die Pulswellen-Analyse führen schnell auf die richtige Spur.

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Quelle: Dr. med. Ulrike Röper , Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2014

weitere Informationen zum Thema Blutdruckschwankungen hier

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Herzinfarkt-Vorbeugung durch vegetarische Diät?

Bluthochdruck: eine vegetarische Diät senkt sowohl den systolischen, als auch den diastolischen Blutdruck.

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Quelle: JAMA Internat Medicine 2014

Herzinfarkt-Prophylaxe

Unverdauliche Ballaststoffe gehören unbedingt zu einer gesunden Ernährung - je mehr, desto besser. Eine neue Studie zeigt: Je größer der Anteil an unverdaulichen Fasern in der Nahrung ist, um so mehr kann das Herz-Kreislaufrisiko abgesenkt werden.

Lange Zeit spielten unverdauliche Ballaststoffe in erster Linie im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Darmkrebs eine Rolle. Doch dann mehrten sich die Anzeichen dafür, dass die Ballaststoffe auch bei der Verhütung von Herzkrankheiten eine wichtige Rolle spielen. 

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Quelle:  British Medical Journal 2013,
Zur Originalquelle  hier  (kostenloser Volltext in englischer Sprache)

Gesunde Ernährung: Verlängern Nüsse die Lebenserwartung? Der regelmäßige Genuss sowohl von Erdnüssen, als auch von an Bäumen wachsenden Nüssen senkt das allgemeine Sterberisiko.

In zwei großen, wissenschaftlich anspruchsvollen  Studien zeigte sich, dass der regelmäßige Konsum von Nüssen   das allgemeine Sterberisiko dosisabhängig absenkt.

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Quelle: New England Journal of Medicine 2013

Herzinfarkt-Prophylaxe: Die regelmäßige Einnahme kleiner Mengen von Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäutre) senkt der Herzinfarkt- und das Krebs-Risiko. Doch ist die Gesamtbilanz der Therapie positiv?

Seit mehreren Jahrzenten wird wissenschaftlich untersucht, ob die regelmäßige Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin tatsächlich in der Lage ist, das Herz-Kreislauf- und das Krebs-Risiko zu senken.

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Quelle:  2013 Sep;17(43):1-253. doi: 10.3310/hta17430.

Rauchen
Verdacht widerlegt: Nikotinentwöhnung mit Unterstützung von Medikamenten wie Varenicline oder  Bupropion erhöht im Vergleich zu den konkurrierenden Nikotin-Ersatztherapien das
Suizid-Risiko nicht. 

Damit können nun die Wirkstoffe Bupropion und Varenicline ohne Bedenken angewandt werden. Ihre Wirkung entspricht in etwa jener der Nikotin-Ersatztherapie, bzw. der auch weit verbreiteten Anwendung einer Verhaltens-Therapie.

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Quelle: British Medical Journal

Sport und Krankheitsvorbeugung
Sekundärprophylaxe Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall durch Bewegung

Zahlreiche wissenschaftliche Studien beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Verhütung von Krankheiten wie Diabetes,  Herzinfarkten und Schlaganfällen. Dabei zeigte es sich, dass Bewegung und Sport im Rahmen der Vorbeugung ebenso gut in der Lage ist, das Mortalitätsrisiko zu senken, wie die üblicherweise verordneten Medikamente.

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Quelle: Spiegel online, British Medical Journal 2013

Herz-Kreislaufstörungen

Orthostatisch bedingte Blutdruckabfälle, und die damit verbundene Sturzgefahr, kann mit krankengymnastischen Übungen bekämpft werden.

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J Am Geriatr Soc. 2013 Jul;61(7):1152-7. doi: 10.1111/jgs.12313. Epub 2013 Jun 10.

Herzinfarkt-Prophylaxe
Was ist gesünder: Joggen oder Walken?

US-Forscher behaupten, dass moderate Bewegung den gleichen Effekt hat wie schweißtreibendes Training. Um gesund zu bleiben, muss man sich als Freizeitsportler demnach nicht quälen. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: Spiegel online

Herzinfarkt-Vorbeugung durch Bypass-Operationen

Bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) sind die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgenden Herzkranzarterien häufig durch Kalk-Fettablagerungen verengt. Ein Herzinfarkt droht. Eine Bypass-Operation stellt die optimale Durchblutung des Herzmuskels sicher. Doch wie soll die Operation durchgeführt werden? Mit oder ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine?

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Quelle: New England Journal of Medicine

Gesunde Ernährung
Bier ist ein Lebensmittel, das  - in vernünftigen Maßen genossen - die Gesundheit auf vielfältige Weise fördert

In den letzten Jahren sind weltweit zahlreiche Studien rund um das Thema Bierkonsum und seine Folgen angefertigt worden. Die Ergebnisse sind rundum erfreulich und rechtfertigen die Empfehlung eines mäßigen, aber regelmäßigen Biergenusses.

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Quelle: Care2 Causes

Herzinfarkt-Prophylaxe durch Nahrungsumstellung? Verwirrung um Fette.

Sind die bisher von Diät-Experten erteilten Ratschläge falsch? Die Umstellung von gesättigten auf ungesättigte Fettsäuren scheint das Herz-Kreislaufrisiko nämlich nicht nur nicht zu senken, sondern möglicherweise sogar zu erhöhen.

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Quelle:  British Medical Journal 2013, Feb 4;346:e8707. doi: 10.1136/bmj.e8707.

Impotenz als Risiko-Marker für Herz-Kreislaufkrankheiten

Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte in New South Wales, Australien, die Zusammenhänge zwischen Impotenz (Erektile Dysfunktion ED) und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Forscher fanden heraus, dass eine Erektile Dysfunktion natürlich kein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen ist, aber durchaus ein Marker, an dem sich ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko ablesen lässt.

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Quelle: PLOS Medicine, 2013

Herzinfarkt-Vorbeugung

Die oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine und Antioxidantien versagten auf ganzer Linie: weder Vitamine, noch antioxidativ wirkende Substanzen sind  im Zuge der Primär-,  bzw. Sekundär-Prophylaxe lebensbedrohlicher Herz-Kreislauferkrankungen in der Lage, das Herzinfarkt- bzw. Schlaganfall-Risiko zu senken. 

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Quelle: British Medical Journal 2013

Herzinfarkt-Therapie mit zusätzlichen Bluttransfusionen?

Die umstrittene Therapie-Variante erweist sich nun als sehr gefährlich.

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Quelle: Archives of Internal Medicine 2013

Herzinfarkt-Prophylaxe
Entwarnung: der regelmäßige Genuss von Eiern erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko nicht

Eier enthalten im Vergleich zu anderen Lebensmitteln relativ viel Cholesterin. Insbesondere das sog. "böse" LDL-Cholesterin gilt seit vielen Jahren als selbständiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch das Risiko des Eierkonsums wird offenbar überschätzt.

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Quelle: British Medical Journal

Herzinfarkt-Prophylaxe Dicke leben länger

Neue Studien haben gezeigt, dass ein leichtes Übergewicht gesund ist und die Überlebenschancen verbessert. Auf Spiegel online können Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI) berechnen um zu sehen, ob Sie auf der sicheren Seite sind.

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Quelle: Spiegel online

Herzinfarkt-Vorbeugung
Erhöhte Blutfette: Bewegung und Sport wichtiger als Cholesterinsenker ?

Seit Jahrzehnten sind die Ärzte davon überzeugt, dass das "gute" Cholesterin (HDL-C) dem Herzinfarkt entgegenwirkt und das "böse" Cholesterien (LDL-C) das Herz-Kreislaufsystem dauerhaft schädigt. Doch nun gerät dieses Dogma ins Wanken. Offenbar schützen Bewegung und Sport besser vor Blutgefäßschäden, Herzinfarkt und Schlaganfall, als die zahllosen Cholesterinsenker die auf dem Markt sind und Milliarden-Kosten verursachen. 

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Quelle: Spiegel online, New England Journal of Medicine

Kardiologie Herzkrankheiten
Vorhofflimmern: Alte Herzen flimmern gern und keiner merkt's

Vorhofflimmern gehört zu den typischen Alterskrankheiten. Es tritt bei jedem Sechsten über 80-Jährigen auf. Im Alter zwischen 60 und 80 Jahren ist etwa jeder 12. betroffen. Doch kaum einer spürt etwas, wenn sein Herz - sei es kurzfristig, sei es auf Dauer - aus dem Takt gerät.

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Quellen: Dr. Ulrike Röper 18. Weltkongress für kardiale Elektrophysiologie und kardiale Technologie (Cardiostim), Nizza 2012

Herzinfarkt-Prophylaxe
"Idiopathische Hypertonie": Vergessen Sie's! 

Eine umfassende Suche fördert bei den meisten Patienten eine konkrete Ursache zu Tage.

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Quellen: Dr. Ulrike Röper vom Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2012

Hypertonie-Therapie (Behandlung Bluthochdruck)

Häufig verordnete Antihypertonika (Blutdrucksenker) aus der Familie der natriumsparenden Diuretika senken  in der üblichen Dosierung den erhöhten Blutdruck nicht.

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Quelle: Cochrane Studie

Herz-Kreislauferkrankungen und Vitaminmangel

Multivitamin-Tabletten senken bei älteren Männern das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko nicht.

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Quelle: JAMA

Herz-Kreislauferkrankungen
Wird eine bestehende Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) derzeit generell falsch behandelt?

Eine Herzmuskelschwäche ist oft die Folge eines durchgemachten Herzinfarkts. Die von vielen Ärzten bei dieser Krankheit  empfohlene, strenge kochsalzarme Diät (1,8 Gramm Kochsalz pro Tag) verdoppelt -  im Vergleich zur eher üblichen "normalen" Ernährung (2,8 Gramm Kochsalz)  - sowohl die durch die Herzmuskelschwäche bedingte Häufigkeit von   Krankenhaus-Einweisungen, als auch das Sterberisiko des individuellen Patienten. Die Studie bestätigt mit ihren überraschenden Ergebnissen- in Bezug auf den Kochsalzanteil in der Nahrung - die  Lebensweisheit,   dass  zu viel und zu wenig gleichermaßen schädlich sein kann.

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Quelle: Heart. 2012 Aug 21. [Epub ahead of print]

Herzinfarkt-Prophylaxe
Fischölkapseln versagen auf ganzer Linie

Wer Omega-3-Kapseln in der üblichen Dosierung mit der Hoffnung einnimmt, damit sein Herz-Kreislauf-Risiko abzusenken, wird bitter enttäuscht. Zu diesem Ergebnis kam nun eine wissenschaftliche Studie.

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Quelle: Journal of the American Medical Association (JAMA)

Hightech-Wunder: Kardiologen implantieren weltweit erstmals neue Defibrillator-Generation

Gerät zur kardialen Re-Synchronisationstherapie optimiert die Behandlung automatisch und kontinuierlich.

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Quelle: Presseinformation Medizinische Hochschule Hannover

Schlaganfall-Prophylaxe
Schokolade senkt bei Männern das Schlaganfall-Risiko um 20%

Zahlreiche kleinere Studien erbrachten in der Vergangenheit bereits Hinweise darauf, dass die in Schokolade enthaltenen Flavone und Flavinoide positiv auf den Gesundheitsstatus auswirken.

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Quelle: Neurology 2012

Eine medikamentöse Bluthochdruck-Therapie ist oft aus medizinischer und ökonomischer Sicht sinnlos

Die intensive Behandlung eines leicht bis mittelgradig erhöhten Blutdrucks ist offenbar nicht in der Lage, das erhöhte Herz-Kreislaufrisiko, bzw. die Zahl von tödlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen  abzusenken.

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Quelle: Cochrane Collaboration, British Medical Journal 2012

Knoblauch senkt den Blutdruck

Die unabhängige Wissenschaftsorganisation "Cochrane Collaboration" analysierte zwei Studien und fand heraus, dass täglich eingenommener Knoblauch im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) in der Lage ist den Blutdruck  um rund 10 mm Hg abzusenken.

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Quelle:Cochrane Collaboration 2012

Herzinfarkt-Vorbeugung: Schokolade senkt erhöhten Blutdruck

Schwarze Schokolade und andere Kakao-Produkte die hohe Anteile von Flavonen und Flavonoiden enthalten, bewirken eine Blutdrucksenkung. Eine Untersuchung der Cochrane Organisation konnte unter anderem schwarzer Schokolade eine statistisch signifikante, wenn auch geringfügige, blutdrucksenkende Wirkung bestätigen.

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Quelle: Spiegel online, The Cochrane Library

Frauenheilkunde: Antibabypille und Co. und das erhöhte Thromboserisiko III. 

Kontrazeptiva die nur Progesteron enthalten (oral und intrauterin anzuwendende) erhöhen das Thromboserisiko nicht.

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Quelle: British Medical Journal 2012

Frauenheilkunde: Antibabypille und Co. und das erhöhte Thromboserisiko II. 

Antibabypillen sollten Östrogene in möglichst niedriger Dosierung enthalten. 

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Quelle: 2012 Jun 14;366(24):2257-66. 

Frauenheilkunde: Antibabypille und Co. und das erhöhte Thromboserisiko I.

Alternative Methoden der hormonellen Schwangerschaftsverhütung (Hormonpflaster und Hormon-Scheidenringe) haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko mehr lesen
Quelle: BMJ. 2012 May 10;344:e2990. doi: 10.1136/bmj.e2990.

Herzinfarkt-Vorbeugung durch medikamentöse Senkung eines erhöhten Cholesterin-Blutspiegels

Dass der Cholesterin-Gehalt des Blutes  bei der Entstehung einer Atherosklerose (sog. Adernverkalkung) eine wichtige Rolle spielt, ist unbestritten und schon lange bekannt. Unklar ist bisher allerdings, ob aus medizinischer Sicht eine Senkung des Cholesterin-Blutspiegels auch bei jenen  Patienten sinnvoll ist, die ein niedriges individuelles Herzinfarkt-Risiko haben.

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Quelle: Lancet. 2012 May 16.

Herzinfarkt-Prophylaxe

Über 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Wie hoch das individuelle Risiko tatsächlich ist, können Besucher der Website der Deutschen Herzstiftung unkompliziert und innerhalb weniger Minuten mit einem Onlinetest herausfinden.

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Quelle: Deutsche Herzstiftung

Herzkrankheiten
Herzinfarkt-Vorbeugung für Schleckermäuler.

Schwarze Schokolade schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

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Quelle: BMJ 2012; 344 doi: 10.1136/bmj.e3657 (Published 31 May 2012) Cite this as: BMJ 2012;344:e3657

Genanalysen helfen bei der Prophylaxe
Herzinfarkt-Vorbeugung durch gezielte Manipulation der Blutfettwerte?
 

Nichts genaues weiß man nicht....

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Quelle: The Lancet, Early Online Publication, 17 May 2012 doi:10.1016/S0140-6736(12)60312-2

Herzinfarkt-Prophylaxe

Auch im Rahmen der Sekundärprophylaxe (Vorbeugung eines Zweit-Herzinfarkts) versagen die als frei verkäufliche Nahrungs-Ergänzungsmittel vermarkteten Omega-3-Fettsäuren auf ganzer Linie.

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Quelle: Arch Intern Med. 2012;172(9):686-694. doi:10.1001/archinternmed.2012.262

Herzinfarkt-Vorbeugung 

Regelmäßiges Laufen (Jogging) erhöht bei Männern und Frauen gleichermaßen die Lebenserwartung  um viele Jahre.

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Quelle: EuroPRevent 2012 meeting; May 3-5, 2012; Dublin, Ireland.

Wer viel Kaffee trinkt lebt länger - möglicherweise....

Kaffee wird von Millionen Menschen geliebt und in großen Mengen konsumiert - gleichzeitig wird ihm aber von Kritikern unterstellt, dass er - im Übermaß genossen - Herz und Kreislauf schädigt.

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Quelle: New England Journal of Medicine, 2012

Erhöhen Zahnfleischerkrankungen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall?

Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Zahnfleischentzündungen und Herzinfarkten konnte nicht gefunden werden. Die regelmäßige und aufwändigen Zahnreinigung senkt das Herz-Kreislaufrisiko offenbar nicht.

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Quelle: Circulation 2012

Herzinfarkt-Prophylaxe mit Fischöl

Omega-3-Fettsäuren (aus Fischöl gewonnene Fettsäuren) senken nicht wie angenommen das Risiko eines Zweit-Herzinfarkts oder -Schlaganfalls

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Quelle: Annals of  Internal Medicine 2012 



Hoher Fleischkonsum schadet der Gesundheit

Ein hoher Nahrungsanteil an rotem Muskelfleisch wird schon lange generell als Risikofaktor für verschiedene chronische Erkrankungen angesehen - unter anderem für lebensbedrohliche Leiden wie Herz-Kreislauferkrankungen und bösartige Tumore.  Jetzt steht fest, dass sich auch das Sterberisiko erhöht. 

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Quelle: Arch Intern Med. 2012 Mar 12. [Epub ahead of print]

Schokolade schmeckt und ist offenbar gesund für Körper und Seele

Ein hoher Schokoladen-Konsum galt lange als ein wenig lasterhaft und außerdem schädlich für die Gesundheit.  Doch diese negative Einschätzung ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht länger aufrecht zu erhalten.

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Quelle: Arch Intern Med. 2012 Mar 26;172(6):519-21.  PMID: 22450943 [PubMed - in process]

Statine senken das Operationsrisiko

Die zur Gruppe der Statine gehörenden Blutfettsenker vermindern bei Operationen das Herzinfarkt-Risiko.

mehr lesen
Quelle: Arch Surg. 2012 Feb;147(2):181-9.

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und das Risiko für gefährliche Herz-Kreislauferkrankungen

Gelegentlich werden bei Hochdruckkranken an beiden Arme unterschiedliche Blutdruckwerte gemessen. Diese Differenz  kann ein deutliches Warnzeichen sein.

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Quelle: Lancet. 2012 Jan 27. [Epub ahead of print]

Herzinfarkte ohne den typischen Brustschmerz

Ein akuter Herzinfarkt ist bei Frauen oft aufgrund untypischer Krankheitszeichen schwieriger zu diagnostizieren als bei Männern.

mehr lesen
Quelle: JAMA Februar 2012

Herzinfarkt-Vorbeugung
Rauchen während der Schwangerschaft

Die Anwendung von Nikotinpflastern ist bei schwangeren Raucherinnen nicht effektiver als ein Scheinmedikament.

mehr lesen
Quelle: N Engl J Med 2012; 366:808-818

Rauchen und Übergewicht: Herzinfarkt-Vorbeugung

Die meisten Menschen die das Rauchen aufgeben, beobachten an sich eine unerwünschte Zunahme des eigenen Körpergewichts. Da Übergewicht als Risiko-Faktor für Herzinfarkt und Schlaganfall gilt, kommen die Ex-Raucher so leicht vom Regen in die Traufe. Um diese zusätzlichen Pfunde zu verhindern, werden den Betroffenen von allen möglichen "Experten" zahllose Therapiemethoden angeboten.

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Quelle: Cochrane Database Syst Rev. 2012 Jan 18;1:CD006219. 

Bluthochdruck Behandlung und Herzinfarkt-Risiko

Zu welcher Tageszeit sollten blutdrucksenkende Medikamente eingenommen werden? Eine Forschergruppe ging nun dieser Frage nach und fand heraus, dass die Einnahme vor dem zu Bett gehen das Herzinfarkt-Risiko senkt.

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Quelle: J Am Soc Nephrol. 2011 Dec;22(12):2313-21. Epub 2011 Oct 24. (Original) PMID: 22025630/a>

Diabetes-Therapie kann man auch übertreiben

Eine Frage wird seit Jahren kontrovers diskutiert: Sollen Ärzte Patienten die unter einer Zuckerkrankheit Typ II leiden besonders intensiv behandeln, um ihr Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risko zu senken ?  

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Quelle: BMJ 2011; 343 doi: 10.1136/bmj.d6898 (Published 24 November 2011) Cite this as: BMJ 2011;343:bmj.d6898

Herzinfarkt-Risiko bei alten Menschen - Blutfette  um jeden Preis senken. Ist das wirklich sinnvoll ?

Je höher der Blutfettspiegel (Gesamtcholesterin) bei älteren und alten Menschen ist, um so geringer ist deren Risiko an Krankheiten zu sterben, die wie die Krebserkrankungen nichts mit dem Herz-Kreislaufsystem zu tun haben.

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Quelle: Journal of the American Geriatrics Society   Volume 59, Issue 10, pages 1779–1785, October 2011 

Rauchen
Herzinfarkt und Lungenkrebs als Folge einer lebensbedrohlichen chronischen Nikotinsucht

Rauchen abgewöhnen  - für viele Betroffene ein nur schwer zu realisierendes Ziel. Der im Goldregen  (Laburnum, auch Bohnenbaum, Goldrausch oder Gelbstrauch genannt)  enthaltene  - und bisher insbesondere bei Kindern als hochgiftig geltende - Pflanzenwirkstoff Cytisine kann Erwachsenen helfen,  ihre Nikotinsucht in den Griff zu bekommen.

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Quellen: New England Journal of Medicine + Welt online

Naturheilkunde: Wirkstoffe in der Kaffeebohne schützen die Gesundheit

Ein hoher Kaffee-Konsum vermindert  bei Frauen offenbar das Risiko,  an einer Depression zu erkranken.

 

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Quelle: Arch Intern Med. 2011;171(17):1578. doi:10.1001/archinternmed.2011.427

mehr Informationen zum Thema Gesundheit und Kaffee finden Sie hier und hier

Herzinfarkt- und Schlaganfall-Sekundärprophylaxe

Nahrungsergänzungsmittel versagen bei der Vorbeugung von Zweit-Herzinfarkten  und -Schlaganfällen - der sog. Sekundärprophylaxe.

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Quelle: British Medical Journal 

Überraschende Erkenntnis bei Übergewicht

Möglicherweise schützen Adipositas (Übergewicht) und ein hoher Körperfett-Anteil herzkranke Patienten vor dem zweiten Herzinfarkt oder Schlaganfall (Sekundär-Prophylaxe). 

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Quelle: Mayo Clinic Proceedings

Herzkrankheiten
Überraschung bei der Herzinfarkt-Vorbeugung

Schokolade scheint effizienter vor lebensbedrohlichen Herz- und Kreislauferkrankungen zu schützen, als viele bekannte und teure Herzmedikamente.

mehr lesen
Quelle: BMJ article (Free)

US-Großstudie identifiziert die schlimmsten Dickmacher

Nach einer Beobachtungszeit von 20 Jahren bestätigt sich in der im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie der Verdacht: Kartoffelprodukte wie Chips und Pommes frites sind die Hauptverantwortlichen für die ungeliebten überzähligen Pfunde. Wer viel Gemüse isst, nimmt hingegen eher ab.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online und New England Journal of Medicine   hier

Herzinfarkt-Prophylaxe

Eine kochsalzarme Ernährung schützt nicht wie angenommen und erhofft vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

mehr lesen
Quellen: AAm J Hypertens advance online publication, July 6, 2011; doi:10.1038/ajh.2011.115

Niedrige Vitamin-D-Blutspiegel sind ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall.  

In der hier vorgestellten Untersuchung zeigte sich, dass die medikamentöse Erhöhung niedriger Vitamin-D-Blutkonzentrationen in erstaunlich kurzer Zeit zu einem besseren Blutfluss sorgte.

mehr lesen
Quelle: J Am Coll Cardiol. 2011 Jul 5;58(2):186-92.

Rheumamittel erhöhen Herzinfarktrisiko

Von den weit verbreiteten nicht-steroidalen Antiphlogistika die bei rheumatischen Erkrankungen und anderen Schmerzzuständen zum Einsatz kommen, geht ein weiteres Herz-Risiko aus. 

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Quelle: BMJ 2011; 343:d3450 doi: 10.1136/bmj.d3450 (published 4 July 2011)

Innovative Herzinfarkt-Therapie bei Vorliegen eines Herz-Schocks kann Leben retten

Eine kleine,  kürzlich von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassene mechanische Pumphilfe, verbessert die Überlebenschancen von unter einem schweren Herz-Schock leidenden Herzinfarkt-Patienten.

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Quelle: Crit Care Med. 2011 May 19. [Epub ahead of print]

Herzinfarkt-Vorbeugung durch technisch aufwändige Screening-Untersuchungen bei gesunden Menschen. Ist das sinnvoll?  

Der breite Einsatz der computertomographischen Angiographie (CTA) kann im Fall einer vermuteten Verkalkung der Herzkranzgefäße zu einer bedenklichen und kostentreibenden Überdiagnostik von "Pseudo-Krankheiten" führen, die die Gesundheit der Untersuchten gefährdet.

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Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt Arch Intern Med. Published online May 23, 2011. doi:10.1001/archinternmed.2011.205  

Herzinfarkt-Vorbeugung (Sekundär-Prophylaxe)

Rheuma-Medikamente aus der Gruppe der sog. "nicht-steroidalen Antiphlogistika"  erhöhen bei Herzinfarkt-Patienten das Risiko an einer Herzkrankheit zu sterben, bzw. einen erneuten Herzinfarkt zu erleiden.

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Quelle: Circulation. 2011 May 24;123(20):2226-35.
Epub 2011 May 9.
 

Herzinfarkt-Prophylaxe mit der Polypill

Das unkonventionelle Konzept einer allgemeinen Herzinfarkt-Vorbeugung in einer Art "Schrotschussverfahren"  hat ihre erste  Bewährungsprobe in der Praxis bestanden.

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Quelle: BMJ 2011; 342:d3355 doi: 10.1136/bmj.d3355 (Published 27 May 2011) Cite this as: BMJ 2011; 342:d3355 ,Four in one polypill halves predicted cardiovascular risk, international study shows

Hypertonie-Therapie- Verdacht gegen Medikamente wurde entkräftet

AT1-Antagonisten senken den Blutdruck und gleichzeitig auch das Risiko an einem Herzinfarkt, einer Herzschwäche  oder Schlaganfall zu erkranken. Selbst das Diabetes-Risiko wird vermindert. 

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Quelle: Abstract Fachblatt British Medical Journal

Herzrhythmusstörungen und Herzschrittmacher  die Angst schlägt mit

Nach Implantation eines Herzschrittmachers beginnt ein neues Leben. Das kann aber für den Patienten durchaus auch Tücken haben.  

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Quelle: Medizin-Journalisten-Stammtisch, eine werbende Informations-Veranstaltung des Unternehmens Biotronik, München 2011

Hypertonie als Risikofaktor - Bluthochdruck-Behandlung mit salzarmer Ernährung in der Kritik

Ein erhöhter Blutdruck gilt seit Jahrzehnten als eine der Hauptursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall sowie ein hohes Sterberisiko. Daher werden Jahr für Jahr weltweit im Zuge einer Herzinfarkt-Prophylaxe  Milliarden ausgegeben, um den Bluthochdruck medikamentös, bzw. durch zum Teil drastische  Änderungen der Lebensführung abzusenken. Dazu gehört auch eine kochsalzarme Ernährung, die bei einigen Menschen die Lebensqualität nicht unerheblich mindern kann.  Doch jetzt nährt eine wissenschaftliche Langzeitstudie den dringenden Verdacht, dass eine kochsalzarme Diät das Herzinfarkt- und Sterberisiko nicht senkt, sondern möglicherweise sogar drastisch erhöht. Weitere vorurteilsfreie Forschung ist nun dringend erforderlich.

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Quelle: Abstract einer im  Fachjournal JAMA publizierten Langzeitstudie  

Herzinfarkt-Risiko

Ungewohnte sexuelle Aktivitäten und andere außergewöhnliche körperliche Anstrengungen können bei älteren Personen mit schlechtem Trainingszustand einen Herzinfarkt auslösen. Doch regelmäßige körperliche Belastung  und ein sich daraus ergebender guter Trainingszustand schützen Herz- und Kreislauf und sind eine wichtige Voraussetzung für ein langes und erfülltes Sexualleben.

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Quelle: MEDLINE Abstract JAMA

Krebsgefahr durch Röntgenuntersuchungen

Vermutlich sind mehr als 30% der bei Patienten und Ärzten gleichermaßen beliebten Computertomografien (CT) aus medizinischer Sicht  nicht wirklich erforderlich. Daher sollte die durch die Strahlenbelastung erhöhte Tumorgefahr mehr beachtet werden.

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Quelle: MEDLINE Abstract British Medical Journal

Hypertonie-Therapie:  Blutdrucksenker (Antihypertonika)  erhöhen das Krebsrisiko nicht

Nur eine Ausnahme bestätigt möglicherweise diese allgemeine Regel. 

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Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt  LLancet Oncol. 2011 Jan;12(1):65-82. Epub 2010 Nov 29. (Review) PMID: 21123111

Übergewicht und Fettsucht - bisher zu Unrecht generell verteufelt?  

Übergewicht (Praeadipositas) und Fettsucht (Adipositas) erhöhen bei Menschen die einen ersten Schlaganfall erlitten haben sowohl in der Früh-, als auch der Spätphase deutlich die Überlebenschancen.  Normalgewichtige haben im Vergleich zu ihren eher moppeligen Leidensgenossen ein höheres Sterberisiko. Dieses paradox erscheinende Phänomen kann bisher wissenschaftlich noch nicht zufriedenstellend erklärt werden. Vermutlich hat auch die Medaille Fettsucht zwei Seiten.  

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Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt Stroke

Schlafstörungen und gestörter Bio-Rhythmus

Die innere Uhr tickt nach einem retinalen Zeitgeber. Der steuert Stoffwechsel und Wohlbefinden.

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Quelle: Dr. med. Ulrike Röper, Medizin-Journalisten-Stammtisch, München 2010

Cochrane Studienauswertung: Herzinfarkt Prophylaxe

Eine blutfettsenkende Statintherapie ist nur im Rahmen der Sekundärprophylaxe sinnvoll.

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Quelle:  Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 1. Art.

Abnehmen ist nicht leicht. Übergewichtige benötigen oft Hilfe durch Experten

Die Stiftung Warentest untersuchte zehn Websites die online Diäten anbieten. Die Redaktion der Zeitschrift Test empfahl besonders das kostenlose Angebot Gesund abnehmen der Apotheken Umschau.

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Quelle: Zeitschrift Test der Stiftung Warentest

Der Surgeon General der U.S.A. hat jetzt den 30. Jahresbericht über die Folgen des Rauchens publiziert. Die Ergebnisse sind schockierend

Der oberste Gesundheitsaufklärer der U.S.A. wies in dem 700 Seiten umfassenden Report darauf hin, dass jeder 5. Todesfall mit dem Rauchen zusammenhängt. Pro Jahr belaufen sich die fianziellen Auswirkungen des Rauchens allein in den U.S.A. auf rund 200 Milliarden Dollar. Mittlerweile ist eindeutig bewiesen, dass Tabakrauch selbst ein geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich ist.

mehr lesen 
Quelle: Presse-Information  Surgeon General U.S.A.

Bluthochdruck-Behandlung -Therapieresistenz

Obgleich für die Behandlung des Bluthochdrucks mittlerweile zahlreiche meist sehr effektiv wirkende Medikamente zur Verfügung stehen, gibt es Patienten, bei denen die medikamentöse Therapie nicht in der Lage ist, den erhöhten Blutdruck zufriedenstellend abzusenken. Diese Patienten haben ein sehr hohes Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko.

mehr lesen 
Quelle: The Lancet /span> 2010 Nov 17. (Original) PMID: 21093036

Azetylsalizylsäure (ASS , u.a. Aspirin) senkt das Risiko für einen Krebstod

 

Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass der beliebte Schmerzkiller ASS, der auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall zum Einsatz kommt,  das Risiko für die unterschiedlichsten Krebserkrankungen absenkt. Der Wirkmechanismus ist aber weiterhin unklar.

mehr lesen 
Quelle: Spiegel online

Herzinfarkt- und Schlaganfall-Vorbeugung mit Vitamin-B und Omega-3-Fettsäure

Die routinemäßige Gabe von B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren ist nach einem bereits durchgemachten Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht in der Lage das Risiko für weitere schwere Herz-Kreislauferkrankungen deutlich zu senken. Zu diesem enttäuschenden Ergebnis kam eine französische Forschergruppe der Universität Paris, Frankreich. 

mehr lesen
Quelle: Presse-Information MEDLINE Abstract Fachblatt British Medical Journal 

Fettsucht: Ist extremes Übergewicht vielleicht doch Schicksal?

Forscher der Universität Witten/Herdecke suchen nach Vorhersage-Möglichkeiten, ob Abnehmen überhaupt möglich ist. 

mehr lesen
Quelle: Presse-Information UNIVERSITÄT WITTEN/HERDECKE

Bericht zum Burnout-Syndrom
Diagnostik derzeit völlig unklar

Die Differenzialdiagnose eines Burnout-Syndroms fällt schwer. Häufig kommen ähnliche Erkrankungen in Betracht. Wie das Burnout-Syndrom von diesen unterschieden wird, haben jetzt Wissenschaftler anhand der vorliegenden Studienliteratur untersucht.

mehr lesen
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Viel hilft nicht immer viel....

Multimedikation und altersbedingte Nebenwirkungen: Ein Forscherteam der renommierten Privat-Universität Witten/ Herdecke veröffentlicht erstmals im Deutschen Ärzteblatt eine Liste mit für alte Menschen gefährlichen Medikamenten.

mehr lesen
Quelle: Presse-Information Privat-Universität Witten-Herdecke

Herzinfarkt Vorbeugung:  Statine enttäuschen

Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog. "Primär-Prophylaxe" bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine Sterberisiko zu senken.

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Quelle: MEDLINE Abstract eines im Fachblatt Archives of Internal Medicine veröffentlichten Artikels

Thrombose-Prophylaxe:  Welche Rolle spielt die Antibabypille bei der Entstehung von Thrombosen?

Lungenembolien sind bei Mädchen und jungen Frauen deutlich häufiger als bei gleichaltrigen Männern.  Junge Mädchen und jüngere Frauen  werden in Deutschland viel häufiger mit der Diagnose Lungenembolie ins Krankenhaus eingeliefert als gleichaltrige Männer.

mehr lesen
Quelle: Presse-Information Thrombose-Initiative e.V., Juni 2010

Die Geheimarchive der Medizin

Wie Patienten durch Verschweigen von Wissen geschädigt werden.

mehr lesen
Quelle: IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen).  

Brustkrebs-Behandlung mit populärem Schmerzmittel ASS (u.a. Aspirin)

Der seit über hundert Jahren beliebte Schmerzkiller der auch zur Verhütung von Herzinfarkten eingesetzt wird verbessert  bei regelmäßiger Einnahme (an den meisten Tagen der Woche)  nach der Brustkrebs-Diagnose und der erfolgreichen Standard-Ersttherapie die Überlebenschancen der erkrankten Frauen.

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Quelle: Journal of Clinical Oncology Februar 2010

   



 

 

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hier (deutsch)

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